Das Ziel der Initiative Entrepreneurship ist es, den Schülerinnen und Schüler selbstständiges, unternehmerisches Denken („Entrepreneurial thinking“) zu vermitteln. Die Europäische Union definiert Entrepreneurship als Schlüsselkompetenz für das lebenslange Lernen.
Dieses „Entrepreneurial thinking“ ist ein wichtiges Kriterium zur erfolgreichen Gründung eines Unternehmens. Diese Kompetenz wird aber heute nicht nur von Unternehmern erwartet, sondern ebenso von Mitarbeitern, die innerhalb eines Unternehmens Verantwortungsbereiche übernehmen möchten.
Der Mehrwert dieser Veranstaltung waren die Erfahrungsberichte der eingeladenen Referenten, denen wir nochmals für ihre Teilnahme danken möchten. Aus Sicht der Praxis wurden wichtige Aspekte aufgezeigt , die von einer HTL Absolventin bzw einem HTL Absolventen erwartet werden.
Die Philips Austria GmbH wurde von Frau Mag. Ilse Rapatz vertreten. Sie vermittelte sehr interessante und wichtige Kriterien, die im Mitarbeiter – Auswahlprozess von Bedeutung sind.
Herr Dr. Axel Zafoschnig, Landesschulinspektor für die berufsbildenden, technischen Schulen berichtete über die Bildungsmaßnahmen im Bereich Entrepreneurship an den HTLs und betonte, dass Kärnten in diesem Bereich bereits sehr wichtige Impulse gesetzt hat.
Herr Ing. Mag. Herwig Draxler von der Wirtschaftskammer erläuterte die Thematik der Unternehmensgründung anhand sehr anschaulicher Beispiele.
Herr Beier von der Kärntner Sparkasse gab Einblicke über die richtige Finanzierung.
Ein würdiges Finale dieser Vortragsreihe war der Erfahrungsbericht von zwei Jungunternehmern, die neben ihrem Studium sehr erfolgreich die Firma „Artolino“ gegründet haben und damit gezeigt haben, dass „Entrepreneurial thinking“ mehr ist als ein Fremdwort.
Mag. Birgit Gaugg-Tsallis